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10.05.2021

"Keine Lust mehr auf Burger"

Robin Kleemann ist seit einem Jahr fuer das Machine Tool Department von Koyo Deutschland als Servicetechniker unterwegs - Corona hat seinen Arbeitsalltag sehr veraendert

Eigentlich ist Servicetechnik der Traumberuf von Robin Kleemann. Der 26-jaehrige, der seit einem Jahr im Machine Tool Department von Koyo Deutschland Werkzeugmaschinen von Toyoda wartet und repariert, mag das Unterwegssein genauso wie das Schrauben an den Maschinen - letzteres sogar so sehr, dass er auch am Wochenende am liebsten den Schraubenschlüssel in die Hand nimmt.

Doch Corona hat Kleemanns Arbeitsalltag so verändert, dass der Spaßfaktor deutlich geringer geworden ist. Während andere zum Teil im Homeoffice arbeiten, "fühle ich mich wie ein Soldat an vorderster Front."  Aber Serviceintervalle, Wartungen und wichtige Reparaturen lassen sich oft nur vor Ort erledigen. Und deshalb ist Kleemann auch in diesen Zeiten mehrere Tausend Kilometer im Jahr unterwegs - immer zwischen Autobahn, Hotelzimmer und Werkhalle. Nur am Wochenende kehrt er ins heimische Ostwestfalen zurueck.

Die Auswirkungen der Coronamassnahmen begleiten dabei den täglichen Arbeitsalltag.  Das beginnt morgens beim Frühstück, das in der Regel in Form einer fertig verpackten Tüte im Fruehstücksraum oder vor der Zimmertür steht. Wie das Murmeltier grüßt jeden Abend die Frage, wo sich etwas zu essen auftreiben lässt. An den üblichen Schnellimbissen, im Dönerladen oder eine Stulle mit Heringssalat vom Netto? "Irgendwann hat man einfach keine Lust mehr auf Burger", erzählt Kleemann. "Vor Corona war es schön, abends ins Hotel zu kommen, interessanten Menschen zu begegnen, im Restaurant zu essen und danach durch den fremden Ort zu spazieren und neue Eindrücke zu gewinnen." Seit Monaten sind die Hotels meistens leer, das Essen gibt es auf dem Zimmer - und in manchen Bundesländern ist aufgrund von Ausgangssperren mitunter noch nicht einmal der Spaziergang am Abend möglich. 

Doch für Kleemann gibt es keine Zweifel an seiner Berufung. Schon als Kind war er mit seinem Vater, der ebenfalls Servicetechniker war, unterwegs, schaute ihm über die Schulter und bekam einen Eindruck, wie man Spindeln wechselte und Maschinen wieder zum Arbeiten brachte. Und wenn er an den Wochenenden nach Hause kommt setzt er sich gern auf sein Fahrrad, macht im Wald Holz oder kümmert sich um die Drehmaschinen eines Freundes. Danach gibt es dann aber, sozusagen zur Belohnung, Abendessen aus der eigenen Küche.